”Jungs, gut gemacht!”
Mark Nutter, der Vorsitzende von 24/7 Soccer, hatte nur aufmunternde Worte für seine Spieler nach deren 4-0 Niederlage gegen Gimletroll, IK-Fotball 1 aus Norwegen in der Spielklasse Boys B14.
„Normalerweise tritt man gegen gewöhnliche Vereinsmannschaften an, aber heute trafen die norwegischen Spieler auf ein Unternehmen,“ erklärt Mark Nutter. „Wir haben beispielsweise Jugendteams von U9 bis U12 und ab der U12 spielen alle Teams im AFC, dem fünften Verein von uns. In der U15 haben wir insgesamt sechs Jungenmannschaften. Insgesamt haben wir neun Mannschaften in diesen Altersgruppen. Diese Struktur bedeutet, dass einige Spieler auf höchstem Niveau spielen und andere wiederum nicht. Deshalb treten wir beim diesjährigen Dana Cup mit einem gemischten Kader an,“ fügt Mark Nutter hinzu, der selbst zum ersten Mal am Dana Cup teilnimmt.
„Wenn wir mehr über das Turnier gewusst bevor wir angereist sind, dann hätte ich wahrscheinlich die beiden Gruppen in der 7er anstelle der 11er angemeldet, denn ich finde das 7er Spielklasse als Format richtig toll,“ berichtet Mark Nutter.
„Die Turniergröße, die Anzahl der Teams und Spieler*innen, und die Tatsache, dass die Hälfte nicht die gleiche Sprache sprechen und trotzdem verbringen hier alle eine tolle Zeit, sprechen miteinander und lernen neue Leute kennen – das ist schlichtweg fantastisch. Ich liebe das,“ sagt Trainer Ewan Morrison, der schon Trainern anderer Länder kennenlernen konnte.
„Heute Morgen habe ich mich mit einem irischen Typen, der in Hongkong trainiert, unterhalten. Ganz einfach mal erfahren, wie sie dort trainieren und ihren Spielstil kennenlernen. Das ist großartig,“ fügt Ewan Morrison hinzu, der schon vielen Jahren treuer Fan des Aberdeen FC aus Schottland ist.
„Es ist einfach toll die verschiedenen Leistungsniveaus und diese tiefe Passion für den Fußball zu erleben. In den USA spielt man Fußball, aber es ist einfach eine Freizeitbeschäftigung nicht unbedingt etwas, dem man sich komplett verschrieben hat. Mein Vater stammt aus Mexico, und ich bin damit
aufgewachsen das auf der Straße gekickt, einfach überall gekickt wurde. Diese Leidenschaft bei den Kindern zu erleben, wenn die voll Grätschen, dann lieben sie es. Das ist nicht böswillige Absicht, sie zeigen einfach vollen Einsatz. Von dieser Energie haben sich unsere Jungs anstecken lassen. Sie sehen das und denken: „Ich will mich verbessern, ich will mich selbst pushen, ich will wieder nach Europa und mehr erleben“. Es ist einfach großartig," betont træner Marco Plascencia.
















