Lebensmittelverschwendung im Fokus
Daten und Fakten sind fester Bestandteil des Dana Cup-Menüs geworden. Denn nur dank Zahlen, Daten und Fakten ist es möglich einer Lebensmittelverschwendung bei einem Fußballturnier bei dem täglich 12.000 - 15.000 Spielerinnen, Spieler und deren Betreuerinnen und Betreuer drei Mahlzeiten zu sich nehmen Herr zu werden.
„Gestützt auf unsere langjährige Erfahrung wissen wir wieviel jede Person bei jeder Mahlzeit im Schnitt zu sich nimmt und bereiten die Mahlzeiten entsprechend vor. Gleichzeitig wird bei der Mengenzubereitung die Wetterlage berücksichtigt, denn bei schönem sonnigem Wetter essen die Leute weniger als bei Regenwetter, wo die Spieler und Betreuer vielleicht eher länger sitzen bleiben und dann vielleicht auch mehr essen. Mit einer Zubereitungszeit von einer Stunde pro Mahlzeit sind wir in der Lage die Mengen stets anzupassen, so dass es fast keine Reste gibt, wenn die letzte Person den Speisesaal verlassen hat“, erklärt Hanne Brusgaard und fügt noch hinzu, dass vom Abendessen praktisch nichts mehr übrig war.
Nur sechs kleine Lebensmitteleimer konnte an eine Wohltätigkeitsorganisation gespendet werden.
„Neben Daten und Fakten stützt sich unsere Erfahrung auch ganz einfach auf Beobachtungen. Wir machen buchstäblich den Deckel der Mülltonne auf und gucken nach, was unsere Gäste hineinwerfen. Nur so können wir feststellen wie viel weggeworfen wird und was genau weggeworfen wird. Denn das zeigt schließlich, ob unseren Gästen das Essen schmeckt. Wenn nach dem Abendessen besonders viele Essensreste in der Mülltonne landen, dann ist das eine sicheres Zeichen dafür, dass den Teilnehmenden das Abendessen nicht geschmeckt hat, und wir das Rezept entsprechend anpassen müssen. Wir bieten jetzt auch kleinere Portionen an. Nicht um am Essen zu sparen, denn man darf sich jederzeit gerne Nachschlag holen. Hier geht niemand hungrig vom Tisch“, betont Hanne Brusgaard.
„Wir haben jetzt einfach das Projekt in Angriff genommen Lebensmittelverschwendung schon im Kleinen zu vermieden, und im nächsten Jahr möchten wir dann noch besser werden“, erklärt sie lächelnd.

Foto: Hans Ravn.















