Moderne Zeiten in der Dana-Cup-Küche
Jeder, der eine eigene Wohnung hat, besitzt auch eine Küche mit Herd und Ofen. Komplett anders sieht das beim Dana Cup aus, wo tagtäglich drei Mahlzeiten für rund 20.000 Personen zubereitet werden müssen. Hier sind ganz andere und weitaus größere Geräte gefragt.. Doch nun steht eine Modernisierung an: Die alten, mit Holz befeuerten Gulaschkanonen aus dem Jahr 1956 werden voraussichtlich ausgemustert und durch deutlich nachhaltigere Lösungen ersetzt.
Zumindest ist das der sehnlichste Wunsch von Küchenchef Jens Klemmensen. Ein elektrischer Kochkessel, der die meisten Funktionen effizient bewältigen kann, ist der erste Schritt auf diesem Weg.
„Testweise haben wir nun einen 300 Liter großen Kochkessel angeschafft, der 32.000 Watt Strom benötigt, und haben damit bereits viele gute Erfahrungen sammeln können. Als im Frühjahr in Hjørring die dänischen Meisterschaften der Berufsausbildungen (DM i Skills) ausgetragen wurden, wurden hier auf dem Gelände auch Starkstromkabel verlegt, sodass diese bereits zur Verfügung stehen würden, wenn wir uns dazu entschließen, als Ersatz für zwei der alten Anlagen in drei weitere Kessel zu investieren“, erklärt Jens Klemmensen. Wenn sein Wunsch nach einer nachhaltigeren Lösung in Erfüllung geht soll, stehen auch noch sechs Induktionsherde mit einem Strombedarf von 36.000 Watt sowie zehn Öfen auf dem Wunschzettel.
„Mit solchen Öfen hätten wir weitaus bessere Möglichkeiten bei der Handhabung von Tiefkühlware und könnten beispielsweise immer nur das aufzutauen, was wirklich gerade gebraucht wird. Somit können wir eine beträchtliche Einsparungen erzielen”, sagt Jens Klemmensen. Laut seiner Einschätzung könnte die Küche durch diese neuen Investitionen jährlich mindestens 400.000 DKK einsparen.
„Man könnte vermuten, dass dadurch das Stromnetz übermäßig belastet wird. Das tut es zwar, allerdings haben die Industrieunternehmen in der Kalenderwoche 30 ohnehin Betriebsferien, und somit würde das niemanden stören“, betont er.
Nach Vorstellung des Dana-Cup-Küchenchefs könnten die neuen Geräte in Containern untergebracht werden, damit die Mitarbeitenden geschützt vor Wind und Wetter arbeiten können. Gleichzeitig bietet die Containerlösung die Möglichkeit, diese mobile Großküche auch an andere Veranstaltungen zu vermieten und so eine neue Einnahmequelle zu erschließen, was diese Investition noch attraktiver macht.



















